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Texte in anderer medialer Form analysieren und bewerten

Texte in anderer medialer Form analysieren und bewerten

Hier werden Materialien für die Niveaustufen B/C und C/D eingeführt und vorgestellt, mit denen Schülerinnen und Schüler Texte in anderer medialer Form analysieren und bewerten können:

Materialien zum Hörbuch

Jahrgangsstufen 1 bis 6
 
Hörbücher beinhalten Lesungen. Der Inhalt eines Buches wird zumeist von (lediglich) einer Sprecherin, einem Sprecher vorgelesen. Manchmal werden Geräusche und Musik eingespielt, teilweise auch kurze Dialoge (vgl. szenische Lesung). Die professionelle Vortragsgestaltung macht die Geschichte besonders erlebbar.
Ein Hörbuch lässt sich nach folgenden Kriterien analysieren:

  • Wie ist das Hörbuch gestaltet? Gibt es (nur) eine Sprecherin/einen Sprecher?
  • Ist die Aufnahme in Tracks eingeteilt?
  • Wie wirkt die Stimme der Sprecherin/des Sprechers (z. B. angenehm, unangenehm …)?
  • Wird das Sprechtempo an den Inhalt der Geschichte angepasst?
  • Wie und wann verändert die Sprecherin/der Sprecher die Stimme?  
  • Passen die Stimmen zu den Figuren?
  • Wie gelingt die Entwicklung lebendiger Vorstellungen beim Hören?
  • Welche Stelle geht nicht mehr aus dem Ohr und warum?
  • Werden Musik und Geräusche eingespielt? Welche Wirkung haben sie?
  • Gibt es ein Booklet? Worüber informiert es? 1

Basierend auf diesen Kriterien wurde ein Hörbuch-Flyer zur Analyse und Bewertung eines Hörbuchs für die Niveaustufen B/C entwickelt. Der Flyer wird aus einem doppelseitig bedruckten A4-Blatt gefaltet.
Kopiervorlage für den Hörbuch-Flyer (docx - 33 KB)

Für die Niveaustufen C/D wurde ein 8-seitiges Hörbuchheft zur Analyse und Bewertung eines Hörbuchs entwickelt. Das Heft wird auf zwei A4-Blättern doppelseitig ausgedruckt und dann einmal gefaltet.
Kopiervorlage für das Hörbuchheft (docx - 41 KB)


1 Vgl. Karin Vach / Daniela Merklinger: Literarisches Lernen. Eine Kartei für Lehrerinnen und Lehrer. In: Grundschule Deutsch 48/2015

Materialien zum Hörspiel

Jahrgangsstufen 1 bis 6

Ein Hörspiel wird von verschiedenen Sprecherinnen und Sprechern gestaltet. Es gibt zahlreiche Dialoge, aber meistens auch eine Erzählerin/einen Erzähler, die bzw. der in die Geschichte einführt und sie begleitet. Ein Hörspiel enthält immer Musik und Geräusche. Seine Wirkung entfaltet es durch die Kombination der Hörspielelemente Stimme und Sprechen, Geräusche, Musik, Stille.
 
Zu einem Hörspiel kann es eine Buchvorlage geben. Ein Hörspiel kann aber auch ohne Buchvorlage entwickelt werden. Man spricht dann von einem Original-Hörspiel.
Ein Hörspiel lässt sich nach folgenden Kriterien analysieren:

  • Wie ist das Hörspiel gestaltet? Gibt es mehrere Sprecherinnen bzw. Sprecher? Gibt es eine Erzählerin/einen Erzähler, der in die Geschichte einführt und sie begleitet?
  • Wie wirken die Stimmen der Sprecherinnen / der Sprecher (z. B. angenehm, unangenehm …)?
  • Wie und wann verändern die Sprecherinnen / die Sprecher die Stimme?
  • Passen die Stimmen zu den Figuren? Kann man die Figuren auch in den Dialogszenen gut erkennen und unterscheiden?
  • Wird das Sprechtempo an den Inhalt der Geschichte angepasst?
  • Ist die Aufnahme in Tracks eingeteilt?
  • Werden Geräusche eingespielt? Wie wirken die Geräuschaufnahmen?
  • Wird Musik zwischen den Szenen eingespielt? Welche Wirkung hat die Musik?
  • Wie gelingt die Entwicklung lebendiger Vorstellungen beim Hören?
  • Gibt es ein Booklet? Worüber informiert es? 1

Basierend auf diesen Kriterien wurde ein Hörspiel-Flyer zur Analyse und Bewertung eines Hörspiels für die Niveaustufen B/C entwickelt.  Der Flyer wird aus einem doppelseitig bedruckten A4-Blatt gefaltet.
Kopiervorlage Hörspiel-Flyer (docx - 33 KB)

Für die Niveaustufen C/D wurde ein 8-seitiges Hörspielheft zur Analyse und Bewertung eines Hörspiels entwickelt. Das Heft wird auf zwei A4-Blättern doppelseitig ausgedruckt und dann einmal gefaltet. 

  Kopiervorlage Hörspielheft (docx - 41 KB)


1 Nach Karin Vach/Daniela Merklinger: Literarisches Lernen. Eine Kartei für Lehrerinnen und Lehrer. In: Grundschule Deutsch 48/2015

Materialien zum Comic und zur Graphic Novel

Jahrgangsstufen 1 bis 6
 
Comics erzählen in einer speziellen Verbindung aus Bild und Text. In der Regel sind die Bilder gezeichnet und werden mit Text kombiniert. Die Bedeutung bzw. die Bedeutungsspielräume dieser Text-Bildgefüge müssen die Leserinnen/Leser erst konstruieren.
 
Comics setzen sich aus verschiedenen visuellen, verbalen und nonverbalen Zeichen zusammen. Typische Merkmale sind Sprechblasen, Denkblasen, teilweise auch Geräuschblasen, Panels (Einzelbilder) und Speedlines (Linien, die Bewegung im Bild andeuten). Die einzelnen Bilder sind im Comic gerahmt, zwischen den Einzelbildern befindet sich freier Raum.
Ein Comic im Buchformat, der eine komplexe Geschichte erzählt, wird als Graphic Novel bezeichnet.
Ein Comic lässt sich nach folgenden Kriterien analysieren:

  • Wie ist der Comic gestaltet (Anzahl der Bilder je Seite, Schriftgröße und -art, Schwarz-Weiß- bzw. Farbillustration)?
  • Passen die Illustrationen zu den Figuren?
  • Wie werden Gedanken und Gesprochenes dargestellt?
  • Werden Dialoge dargestellt? Wie werden die Dialoge dargestellt?
  • Wie werden Geräusche dargestellt? Passen die Geräusche zur dargestellten Situation?
  • Erfordert das Einzelbild Ergänzungen, müssen Bildinformationen vervollständigt werden?
  • Wie können Leerstellen zwischen den Einzelbildern erschlossen werden?
  • Wie gelingt die Entwicklung lebendiger Vorstellungen beim Lesen?
  • Gibt es Überraschendes? 1

Basierend auf diesen Kriterien wurde ein Comic-Flyer zur Analyse und Bewertung eines Comics für die Niveaustufen B/C entwickelt.  Der Flyer wird aus einem doppelseitig bedruckten DIN-A4-Blatt gefaltet.
Kopiervorlage Comic-Flyer (docx - 24 KB)

Für die Niveaustufen C/D wurde ein 8-seitiges Comic-Heft zur Analyse und Bewertung eines Comics entwickelt. Das Heft wird auf zwei DIN-A4-Blättern doppelseitig ausgedruckt und dann einmal gefaltet.
Kopiervorlage Comic-Heft (docx - 31 KB)

Das Graphic-Novel-Heft ist ein 12-seitiges Lesebegleitmaterial mit vielfältigen Aufgaben zur (individuellen) Beschäftigung mit einer Graphic Novel und deren Merkmalen. Das Heft wird auf drei DIN-A4-Blättern doppelseitig ausgedruckt und dann einmal gefaltet.
Kopiervorlage Graphic-Novel-Heft (docx - 40 KB) 


1 Nach Karin Vach/Daniela Merklinger: Literarisches Lernen. Eine Kartei für Lehrerinnen und Lehrer. In: Grundschule Deutsch 48/2015

Materialien zum Spielfilm

Jahrgangsstufen 1 bis 6
 
Ein Spielfilm lässt sich nach folgenden Kriterien analysieren:

  • Wie ist der Film gemacht (Realfilm oder Trick-/Animationsfilm)?
  • Welche Szene geht nicht mehr aus dem Sinn? Warum?
  • Wie ist die Kamera-Einstellung dieser Szene?
  • Animationsfilm: Wie werden die Figuren dargestellt (detailliert oder eher flächig)? Können sie Gedanken und Gefühle sichtbar machen?
  • Passen die Stimmen zu den animierten Figuren?
  • Realfilm: Wie können die Leistungen der Schauspielerinnen/Schauspieler eingeschätzt werden? Wie gelingt es ihnen, Gedanken und Gefühle sichtbar zu machen (Gestik, Mimik, Körperhaltung, Blicke)?
  • Wie gelingt es, bei der Bildgestaltung durch den Einsatz von Licht eine bestimmte Stimmung hervorzurufen (hell – freundlich, dunkel – düster …)? 1

Für die Niveaustufen B/C wurde ein Filmheftchen zur Analyse und Bewertung eines Spielfilms entwickelt. Das postkartengroße Heftchen entsteht, wenn man die Vorlage zweimal faltet.
Kopiervorlage Filmheftchen (docx - 18 KB)

Für die Niveaustufen C/D wurde ein 8-seitiges Spielfilmheft zur Analyse und Bewertung eines Spielfilms entwickelt. Das Heft wird auf zwei DIN-A4-Blättern doppelseitig ausgedruckt und dann einmal gefaltet.
Kopiervorlage Spielfilmheft (docx - 424 KB)

Zur Analyse und Bewertung von Dokumentarfilmen gibt es für die Niveaustufen B/C und C/D ein Dokumentarfilmheft.
Kopiervorlage Dokumentarfilmheft (docx - 433 KB)


1 Nach Karin Vach/Daniela Merklinger: Literarisches Lernen. Eine Kartei für Lehrerinnen und Lehrer. In: Grundschule Deutsch 48/2015

Material zur Bilderbuch-App

Jahrgangsstufen 1 bis 3

App ist eine Abkürzung für den Fachbegriff Applikation. Sie bezeichnet eine Anwendungssoftware für Mobilgeräte. Die Bedienung ist meist so einfach, dass schon Kleinkinder mit einer App umgehen können. Es gibt unterschiedliche Apps, die für Kinder angeboten werden: z. B. Spiele-Apps, Lernprogramme-Apps, Bilderbuch-Apps.
 
Bilderbuch-Apps integrieren über interaktive Elemente vielfältige Zugangsweisen (Vorlesefunktion teilweise in verschiedenen Sprachen, Filme, Spiele …) und ergänzen zumeist eher die Buch-Lektüre. Mittlerweile fungieren jedoch auch Spiele-Apps als Leitmedium, zu denen z. B. Bilderbücher und Hörbücher entwickelt werden.
Eine Bilderbuch-App lässt sich nach folgenden Kriterien analysieren:

  • Welche Angebote bietet das Menü?
  • Gibt es eine Vorlesefunktion? Wenn ja, kann die Funktion auch ausgeschaltet werden?
  • Kann man den vorgelesenen Text mitlesen (hervorgehobene Wörter)?
  • Kann man den Text auch selbst vorlesen und sich dabei aufnehmen? Wie wirkt das?
  • In welchen verschiedenen Sprachen kann mit der App gespielt werden?
  • Wie werden Geräusche und Musik eingesetzt?
  • Können Zwischenergebnisse gespeichert werden?
  • Welchen Bezug haben die Bilder und Grafiken zum Bilderbuch?
  • Unterstützt die App, die Geschichte noch interessanter zu finden bzw. die Geschichte besser zu verstehen?

Basierend auf diesen Kriterien wurde ein 4-seitiges App-Heftchen zur Analyse und Bewertung einer Bilderbuch-App für die Niveaustufen B/C entwickelt. Das Heftchen wird auf einem A4-Blatt doppelseitig ausgedruckt und dann einmal gefaltet.

Kopiervorlage App-Heftchen (docx- 29 KB)

Weitere Schülermaterialien zur Mediennutzung

Redaktionell verantwortlich: Erna Hattendorf