Im Verlauf des 12-monatigen Vorbereitungsdienstes erfolgen durch die Ausbildenden der PZ in Absprache mit den LAK zwei Hospitationen im überfachlichen Bereich durch die Ausbildungscoaches und drei Hospitationen in jedem der zwei Fächer durch die Fachausbildenden, in denen im Rahmen der Staatsprüfung die Unterrichtsproben abgelegt werden. Die Planung der Hospitationen erfolgt in der Verantwortung der LAK, sollte allerdings von den Ausbildungslehrkräften unterstützt werden, sofern sich Schwierigkeiten abzeichnen. Abhängig von Charakter und Funktion der jeweiligen Hospitation kann es sich hierbei um Orientierungs-, Entwicklungs- oder Beratungshospitationen handeln. Wesentliche Merkmale der Hospitationsformen sind in Tab. 1 dargestellt.
Für Ausbildungslehrkräfte sind Hospitationen ebenfalls ein wichtiges Instrument bei der Begleitung von LAK. Sie nutzen bei den regelmäßig stattfindenden Hospitationen die Entwicklungshospitation als wichtigstes Arbeitsinstrument. Jede Entwicklungshospitation fokussiert auf eine schwerpunktorientierte Rückmeldung und Ableitung konkreter Perspektiven zur Weiterarbeit.
Zu Beginn der Ausbildung erfolgen Hospitationen und Rückmeldungen engmaschig. Mit zunehmender Professionalisierung der LAK kann die Häufigkeit der Hospitationen durch Ausbildungslehrkräfte einvernehmlich reduziert werden.
Zusätzlich zu den Hospitationen durch Ausbildende des PZ und durch Ausbildungslehrkräfte können LAK weitere Personen zu kollegialen Hospitationen einladen, zum Beispiel andere LAK oder Lehrkräfte der Ausbildungsschule.
Redaktionell verantwortlich: Dr. Ole Müller
Der Bildungsserver Berlin-Brandenburg ist ein Service des Landesinstituts Brandenburg für Schule und Lehrkräftebildung im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie (Berlin) und des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport Land Brandenburg.

